AED IM GESPRÄCH mit ANDREAS ONEA

Shownotes

Andreas Onea ist Österreichs erfolgreichster Para-Schwimmer mit fünf Paralympics-Teilnahmen und zwölf Medaillen bei internationalen Großereignissen. Der Niederösterreicher verlor 1998 als Kind bei einem Autounfall seinen linken Arm. Seinen größten sportlichen Triumph feierte er mit Bronze bei den Paralympics in Rio 2016, womit er sich seinen großen Traum vom Paralympics-Podium erfüllte. Neben seiner Karriere als Spitzensportler ist Onea als Moderator und Speaker aktiv. Mit seinen Vorträgen setzt er sich für Inklusion, Motivation und persönliche Weiterentwicklung ein und inspiriert Menschen, an ihre Möglichkeiten zu glauben.

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von ID im Gespräch.

00:00:06: Die Association of Entrepreneurs with Disabilities verbindet die beiden Themen komplexe Unternehmertum und Behinderung, und lädt regelmäßig unglaublich interessante Persönlichkeiten zum Gespräch.

00:00:21: heute freue ich mich wahnsinnig dass wir es geschafft haben.

00:00:24: Wir haben nicht nur den erfolgreichsten Paraschwimmer Bei uns, wir haben auch einen super spannenden Speaker und auch URF-Moderator bei uns.

00:00:35: Alles vereint Andreas O'Nea!

00:00:37: Herzlich willkommen, hallo.

00:00:39: Herzlich Willkommen Markus!

00:00:40: Er war gestern Paarisch immer in Österreich.

00:00:43: Ja?

00:00:43: Habe ich Österreich dazu gesagt?

00:00:45: Ich muss schon limitieren, dass ich nicht der vorgester Paarische bin.

00:00:49: In Österreich... Na ja, Paarerschwimmer ist vielleicht das erste Thema.

00:00:55: Wie ist deine Kategorie, in der du schwimmst?

00:00:59: Sehr kompliziert wie alles im Paarersport.

00:01:03: Man versucht es so fair wie möglich zu machen.

00:01:06: Es führt aber dazu, dass Sportler mit unterschiedlichen Amputationshöhen in der gleichen Klasse schwimmen und gegeneinander schwimmen oder ganzzeitig amputiert ist, wo wir ich gegen halbseitig Gelehnte die noch Funktionen haben die durch die Muskeln, die sie noch haben natürlich eine ganz andere Wasserstabilität haben.

00:01:27: Also es ist leider nicht ganz hundertprozentig fair aber das ist jede Beinung individuell und das zeigt sich dann auch im Parasport.

00:01:34: Vielleicht für die, die Bilder von dir nicht sehen können bzw.

00:01:39: jene, die den Podcast hören und dich noch nicht kennen wie schaut deine Behinderung ganz konkret aus?

00:01:46: Ja mir fehlt der komplette linke Arm Das heißt ich bin einarmig und rechtshändig unterwegs.

00:01:53: Und das aufgrund eines Autounfris, den ich mit sechs Jahren hatte.

00:01:58: Das heißt, ich habe mir diese Behinderung relativ früh im Leben angeeignet.

00:02:03: M-hm.

00:02:04: Angeeignet ist so schönes Wort oder aneignen lassen vielleicht?

00:02:08: Wie hast du da Erinnerungen auf diesen Unfall?

00:02:12: Ja in einem Unfall bei sehen nicht eher an die Zeit danach... als ich im Krankenhaus aufgewachten und mich bewegen wollte.

00:02:19: Und ich war aber komplett einwanderschiert, bin in den Rücken gelegen und habe gemerkt... Ich kann mir nicht bewegen!

00:02:24: Und irgendwie fühlte sich das alles sehr komisch an.

00:02:26: War natürlich komplett unter Schmerzmittel und bedeutend alles.

00:02:31: Irgendwann ist es mir dann gedämmert.

00:02:34: Ich spüre zwar den Arm noch.

00:02:36: Ich versuche ihn zu bewegen.

00:02:38: Aber da geht nichts mehr und funktioniert nichts mehr.

00:02:41: Da ist einfach nichts mehr.

00:02:44: Der war schon weg, sonst ist es ja.

00:02:45: Er war komplett amputiert.

00:02:48: Aber als Kind ist das eine Situation die man relativ rasch akzeptieren lernt.

00:02:54: Also nach zwei drei Tagen ging's gar nicht mehr darum, oh nein ich hab noch einen Arm sondern wie komme ich halt jetzt mit dem einen Arm auf den Baum da hoch oder auf das kranken Hausbett hinauf und kann allen zeigen was ich jetzt halt mit einem Arm alles kann?

00:03:07: Ist das ein Vorteil von Kindern gegenüber Erwachsenen zu so rasch anzunehmen?

00:03:13: Ja klar, die kindliche Leichtigkeit ist daraus schönes.

00:03:15: Ich sehe das jetzt auch bei meinen Jungs.

00:03:17: Ich habe zwei Söhne und natürlich im Moment wirkt es vielleicht alles dramatisch aber in einer Minute ist alles wieder vergessen.

00:03:25: Und genauso gehen wir mit dem Thema um.

00:03:29: oder bin ich halt umgegangen als ich gemerkt habe okay Behnung ist da, Arm ist weg Aber das Leben geht weiter und ich mag Spaß haben und mir selber beweisen was ich halt jetzt alles kann.

00:03:42: Zusprechungen von außen, was jetzt nicht mehr geht habe ich ganz leer geschwergiert.

00:03:46: Okay und kam da der Moment wo du dann wirklich selber mal feststellen musstest okay?

00:03:53: Ich bin in dieser Situation jetzt tatsächlich eingeschränkt und das trifft mich jetzt.

00:04:01: Ja klar gibt's Situation.

00:04:02: also ich hab relativ viel gemerkt was halt gar nicht mehrgeht oder nur noch erschwert geht oder nur mit Hilfe geht.

00:04:08: Auch das lernt man schnell zu akzeptieren und dafür findet man den Wege um andere Dinge trotzdem zu schaffen.

00:04:15: Aber eben dieses von außen zugesprochen bekommen, dass es nicht geht.

00:04:19: Das war etwas was ich überhaupt nicht akzeptiert wollte.

00:04:22: Und wenige Wochen nach dem Unfall habe ich das sofort gemerkt, dass die Welt da draußen gar nicht so positiv dem Thema gegenüber steht.

00:04:31: im Kindergarten gab's dann ein paar Kollegen Als sie mich gesehen haben noch mit einem Arm, schnell einmal überlegt und hat es gerattert bei ihnen.

00:04:41: Und dann ist einer vor mir gestanden und hat gesagt, jetzt kannst du nicht damit mehr kämpfen weil wir fehlen deinem Arm.

00:04:47: Aus meinem Umfeld daheim habe ich immer gehört Wir schaffen das!

00:04:50: Wir finden eine Lösung!

00:04:51: Wir machen das!

00:04:53: Jetzt kommt da irgendjemand daher und sagt mir Du kannst dich näher kämpfen.

00:04:56: Ja offensichtlich haben uns geprügelt.

00:05:01: Und jetzt soll das nicht mehr gehen.

00:05:02: Warum?

00:05:03: Weil mir ein Arm fehlt, das wollte ich nicht akzeptieren.

00:05:07: Er hat einen Vorteil, er hat zwei Arme.

00:05:09: also muss sich irgendwie das was ich habe sinnvoller besser und effektiver einsetzen um mein Ziel zu erreichen.

00:05:15: Ich hab dann meinen Haxen hinter seinen Haxern getan.

00:05:17: mit dem einen Arm den ich hatte.

00:05:19: Habe ich ihn halt über den Haxe drüber geworfen und ist am Boden gefallen Gott sei Dank nicht verletzt aber für ihn war das die Erkenntnis.

00:05:26: Warte mal Der Andi kann doch, und für mich war das der Erkenntnis.

00:05:28: Warte mal!

00:05:29: Es gibt immer einen Weg.

00:05:30: Und die Moral von der Geschichte ist nicht, dass geweiht eine Lösung ist.

00:05:33: Bitte, Geweiht ist niemals seine Lösung.

00:05:35: Die Moral vor einer Geschichte ist es gibt eine Lösung.

00:05:38: Und es gibt immer den Weg.

00:05:39: Ich kann entweder nach Ausreden suchen, warum etwas nicht funktioniert oder ich kann auch Lösungen suchen wie etwas funktioniert?

00:05:44: Wenn ich ein Tipp abgeben hätte, müssten wir beginnen in deiner Geschichte.

00:05:47: Da hätte ich ohnehin gesagt du hättest diese Herausforderung angenommen.

00:05:57: Und wenn du jetzt deine Kinder beobachtest, den Sohn ist glaube ich der ältere dreieinhalb Jahre hast du mir erzählt.

00:06:03: Wie geht er mit deiner Behinderung um?

00:06:06: Beziehungsweise bist du quasi damit umgegangen als er sich höchstwahrscheinlich oder dich höchste wahrscheinlich darauf angesprochen hat?

00:06:16: Natürlich die Kids wachsen mit mir halt so auf und für diese ist es komplett normal dass der Papa nur einen Arm hat.

00:06:25: müssen wir nicht anpassen.

00:06:25: Das spannend ist, dass der große damals noch klein war das relativ früh verstanden hat und ich wollte immer aktiver Teil als Vater der Familie sein und nicht einfach nur ja ja mach du meine Frau irgendwie windeln rüberwerfen sondern wirklich auch eingebunden sein.

00:06:41: Das heißt ich habe früher angefangen mit dem kleinen das Prozederes Windeln wechselnd durchzugehen in der Hoffnung dass sich da auch beteiligt sein kann und ich habe gemerkt dass er bei mir anders sich verhalten hat als bei meiner Frau.

00:06:54: Bei meiner Frau hat er halt immer dumm getan, weil sie konnte ja eh Lösungen finden mit beiden Armen und bei mir ist man ganz ruhig gelegen und hat mitgemacht.

00:07:01: und später als er mich dann verstanden hat, habe ich gesagt der Popo heben, da hat er den Popo angehoben.

00:07:05: Er hat gewusst wenn er will dass ich in eine Ami-Gwindeln wechseln kann, dann muss er jetzt halt mitmachen und hat er mit gemacht und auch das Verständnis näher.

00:07:15: Bei der Mama kann er sich halt so anhängen und beim Papa muss er sich anders anhängen, weil es uns fällt darum Und das total spannend für die Kids, dass Wahrnehmungen und auch Leben und Lieben lernen.

00:07:29: Ja vor allem wie selbstverständlich das für die Kinder ist, gab es da oder wie reagiert den Sohn wenn er von anderen gefragt wird?

00:07:39: Wie ist das denn?

00:07:39: Hat der Papa noch einen Namen?

00:07:41: Wie gibt's das?

00:07:42: Also ob ihn... Kannst du da?

00:07:45: Nein, aber ich hab zwei Arme und Mama.

00:07:47: Also er spielt dann alles durch, wer wie viele Hände hat.

00:07:51: Ich finde es ist ganz normal der Papa dort noch in einem Arm.

00:07:53: Aber lustig ist wenn ich noch frage warum, ja das weiß er, naja Du hast mit dem Auto einen Buf gehabt und dann ist halt der Arm kaputt Und jetzt hast du noch einen Arm.

00:08:02: also dieses Selbstverständnis diese Normalität Ist halt so und trotzdem finden wir Wege dass wir gemeinsam Spaß haben

00:08:08: können.

00:08:09: Ja das führt auch irgendwie schon zu einem Thema.

00:08:14: Den Sohn, wie du erzählt hast, hilft aktiv mit sozusagen.

00:08:18: Genau.

00:08:18: Das heißt, du profitierst schon, sag ich mal und lass dir auch von deinem Sohn im Alter helfen?

00:08:24: Kann man das so sagen?

00:08:26: Natürlich!

00:08:27: Wir sind alle an der Stange sehen wenn wir vorwangen wollen und in dem Fall auch meine lieben Söhne und natürlich meine liebe Frau ja.

00:08:36: aber wir schauen uns das Problem an.

00:08:39: okay wir kommen jetzt zur Lösung.

00:08:42: Ein Name ich beitragen kann.

00:08:43: Wie muss er dann helfen und wie muss er tun?

00:08:46: Und diese Bereitschaft hier was zu machen, das ist total spannend zum Beobachten.

00:08:49: Ich habe halt nur meine Kinder – ich weiß nicht, wer andere Kinder wären!

00:08:54: Aber hier merke ich schon dass sie eine andere Offenheit auch gegenüber dem Thema Behinderung haben aber auch gegenüber den Thema Lösungsfindungen.

00:09:05: Ja,

00:09:05: ich weiß das ja als eigener Erfahrung.

00:09:07: Also auf deine Frage wie es sind andere Kinder, das hängt natürlich davon ab wie die Eltern sie erziehen und ihnen das vorleben glaube ich.

00:09:15: Und

00:09:16: eins ist ganz klar das Thema wie Integration oder Inklusion Sensibilisierung untergleichen

00:09:25: Das

00:09:25: brauchst du in einem Kindergarten im ersten Jahr oder davor wenn die noch nicht beeinflusst wurden von der Umwelt.

00:09:34: euch das gar nicht, weil die sind von Haus aus absolut offen.

00:09:40: Wenn sie die Welt kennenlernen dann ist alles neu.

00:09:43: Warum jetzt keine Ahnung?

00:09:45: Die Stiegestufen hat das ist halt mal so für uns auch und so ist es gleich.

00:09:49: Warum hat er noch einen Arm?

00:09:51: Ist halt so!

00:09:52: Und wie du schon geschildert hast ja... Es geht nur darum was mache ich jetzt damit?

00:09:57: Wie komme ich zum Ziel um?

00:09:59: nicht oh mein Gott andere haben doch zwei Arme

00:10:02: oder

00:10:03: normal oder wie auch immer.

00:10:06: Auf diesen Gedanken kommen sie selbst nicht, denn bringen leider die Erwachsenen mit.

00:10:12: Ja das kommt ganz viel aus der Sozialisierung und ich merke auf dass der kleine also jetzt der große war auch sehr früh sehr viel bei meinem Wettkämpfen dabei und da hat er natürlich nicht nur Einnahmen gesehen sondern kein beiniger und Nichtsehende und alle möglichen Variationen an Behinderung.

00:10:28: Und meine liebsten Kollegen aus dem Nationalgame, da gibt es auch mit Lernschwierigkeiten im Rollstuhl.

00:10:33: Mit allen hat er natürlich einen Kontakt gehabt und der hat auf jeden gelernt einzugehen und das ist halt die Früh diese Berührungspunkte zu schaffen.

00:10:42: ich glaube dass uns das gesellschaftlich wahnsinnig weiterbringen würde um das Thema Bindung auf der großen Bühne dann auch adäquat leben zu

00:10:52: können.

00:10:54: Sport ist eine gute Überleitung.

00:10:56: Wie wichtig ist Sport für dich in deinem Leben?

00:10:59: Sport ist entscheidende Faktor in meinem Leben und ist natürlich als Profisportler täglich Boot, aber gleichzeitig auch Lebensschule gewesen weil ich halt als junger Menschen Binderung früh gemerkt habe dass es zwar Grenzen gibt, aber ich sehe durch Training, Disziplin und permanent das an mir selbst arbeiten diese Grenzen auch verschieben kann.

00:11:21: Und der Sport ist halt da die beste Veranschaulichung.

00:11:25: Aber auch, dass es keine Ausreden gibt.

00:11:26: Wenn ich nichts mache wird nix auskommen und dann ist das Wurscht, ob ich eine Beinigung habe oder nicht.

00:11:30: Also diese Selbstverantwortung die wir auch im Unternehmer tun natürlich brauchen Die lehrt einem der Sport auf jeden Fall enorm Und mittlerweile hab' ich das Privileg Dass sich dem Sport als meinen Hauptberuf ausleben darf.

00:11:44: Das ist natürlich eine schöne Sache, dass das in Parasport geht Ist aber auch die beste Plattform um hier der Gesellschaft zu zeigen über eine positive Art, nämlich dass das was der Sport mitbringt Emotionen und Begeisterung und Passion hier zu zeigen.

00:12:01: Dass wir als Menschenbeindungserwohl auch im Stande sind so leisten wenn man uns die Rahmenbedingungen und die Chancen dafür gibt und man uns nicht systematisch ausschließt.

00:12:09: Und

00:12:10: also wie oft trainierst du in einer Woche?

00:12:12: Natürlich viele Stunden.

00:12:14: Eben Tag zwei mal sechs Tage die Woche.

00:12:16: Das ist das Benz um das wir als Profisportler fahren müssen.

00:12:19: ohne dem kann man sich international Halten.

00:12:22: Also

00:12:22: beim Mal für wie viele Stunden?

00:12:26: Jede Trainingszeiten hat zwei bis zweieinhalb Stunden und das ganze zwei mal.

00:12:29: Und das sind sechs Tage die Woche.

00:12:31: Wow, also fünf Stunden pro Tag.

00:12:34: Genau!

00:12:35: Die Trainingszeit

00:12:36: ja.

00:12:37: Jetzt muss ich mal ganz blöd fragen.

00:12:38: Du trainierst ja schwimmen und deine Disziplin ist im Schwimmen.

00:12:42: Hast du mehrere Diszipline?

00:12:44: Ich bin Brustschimmer leider.

00:12:47: Und Brustchimmer haben so... Ansicht, dass sie sehr gut Brust schwimmen können und alles andere nicht.

00:12:52: Und weil Brustschimmern halt doch sehr wenig ist, habe ich mir auch das Lagen schimmen an eigenen Nüssen.

00:12:57: Deswegen darf ich jetzt erst euch alle anderen Sachen trainieren die ich eigentlich gar nicht kann.

00:13:01: Aber auch das ist eine schöne Herausforderung und man macht da sonst nichts.

00:13:04: Das trifft dich schon ein bisschen meine Frage.

00:13:07: Blöd gefragt ist es nicht Fahrt quasi immer nur auf der Brust zu schwimmen?

00:13:13: quasi zwölf Mal in der Woche für zwei Stunden?

00:13:16: und dass ein Sportler Leben lagen.

00:13:20: Also als Schwimmer trainiert man so alle Lagen mit, als Lagen- und Brustschirma muss man sowieso auch in den anderen Lagen gut vorbereitet sein.

00:13:29: Die Frage, kann man jetzt auf einer sehr großen Meta-Ebene stellen.

00:13:32: Ist Schwimmer nicht per se Fahrt?

00:13:34: Wenn man nur im Kreis schwimmt... Ich beantworte das ja gerne mit einem Jahr!

00:13:38: Ist so.

00:13:39: Augenauf bei der Berufswahl.

00:13:40: Mit sechs Jahren hat mir keiner erklärt was es bedeutet Profi Sportler zu werden und Schlimmspot.

00:13:44: Jetzt ist es zu spät.

00:13:45: ich wäre sehr gerne Giga gewesen und heute bei der Weltmeisterschaft in Amerika dabei gewesen.

00:13:51: Aber jetzt habe ich eine gute Neuigkeit du hast ja mehrere Standbeine.

00:13:55: Du hast noch einen Arm aber viele Beine dafür.

00:13:59: Du bist Speaker, das heißt du wachst.

00:14:02: Motivationsvorträge oder was kann man sich darunter vorstellen?

00:14:06: Ja also bei unseren Vorträgen wenn ich Menschen damit motivieren kann schön.

00:14:11: Mein Anspruch an mich selbst ist es einen Perspektivenwechsel anzustoßen.

00:14:15: Okay.

00:14:16: Nämlich auf das Thema... Was mache ich eigentlich mit dem was ich habe?

00:14:20: und da ist jetzt die Behinderung natürlich ein Thema aber gar nicht nur limitierend.

00:14:26: Meine Eltern sind geflüchtet aus dem zerfallenen kommunistischen Rumänien, aus tiefster Armut und haben die Möglichkeit bekommen in Österreich sicher das aufzubauen.

00:14:35: Und sie haben eine Möglichkeit genutzt weil sie diesen perspektiven Wechsel aufgenommen haben und das möchte ich anstoßen.

00:14:42: Oftmals können wir nicht beeinflussen was passiert wo wir sind.

00:14:46: was wir haben oder nicht haben dass ihr sowohl beeinflussern können ist Was mache ich jetzt damit?

00:14:51: Welchen Schritt setze ich als nächsten?

00:14:53: Was mache ich morgen in meiner Situation?

00:14:55: Das liegt in meinem Einflussbereich.

00:14:58: Und deswegen erzähle ich gerne anhand meiner Geschichte, anhand meiner Erfahrungen aus dem Sport hier im Vortrag meine Gedanken und versuche damit zu einer besseren Welt beizutragen.

00:15:12: Definierst du für dich privaten oder vor allem beruflichen Ziele?

00:15:18: Ja klar!

00:15:18: Also als Sportler bist du darauf getrimmt... In Zielen denkst und in Zielen arbeitest.

00:15:24: Und auf lange Zeit räume ich hin.

00:15:27: Ich denke immer in zwei Olympia-Zyklien, das heißt die nächsten acht Jahre sind gedanklich immer verplant.

00:15:32: Sportlich sowieso weil Training und Großeignisse.

00:15:36: Das hilft wahnsinnig!

00:15:37: Weil mich leitet immer der Gedanke was mache ich heute um mein Ziel in acht Jahren zu erreichen?

00:15:43: Wenn ich also in zwei olympia zyklen ein sportliches Ziel habe muss ich mir heute überlegen was ich dafür tue oder nicht tue.

00:15:49: Und am meisten ist es eben... Was mache ich nicht was mich an meinem Ziel hindert oder mich blockiert.

00:15:54: Ja, zum Beispiel?

00:15:56: Heute in die Leberkass-Sammel beißen damit ich in acht Jahren erfolgreich sein kann.

00:16:02: Besser

00:16:02: auch nicht viel Disziplin!

00:16:04: Ja ja klar aber ohne Disziplinen gibt es keinen Erfolg.

00:16:07: und unerfolg gibt es dieser Plattform nicht, die ich jetzt habe um etwas zu verändern wovon ich als Kind geträumt habe und deswegen nicht vorhanden.

00:16:16: und wenn ich das machen möchte dann muss ich mich halt Auch einmal selbst disziplinieren.

00:16:22: Okay, spannend!

00:16:23: Das heißt ein Ziel wird wohl sein Olympia-Sieg?

00:16:26: Ja klar also der Sieg treibt natürlich einen immer an.

00:16:29: man muss auch von dem Rahmen mit dem wir realistisch bleiben.

00:16:34: wie gesagt meine Klasse meiner Einteilung ist sehr kompliziert.

00:16:36: das ist jetzt nichts leichtes.

00:16:38: aber ich muss denken werden Weltmeister um zu untronieren?

00:16:40: werden Welt meister damit die Tür offen halte um Weltmeisters zu werden.

00:16:45: und dieses Gedankenkonstrukt, das muss einen anleiten und in das muss man eben seinen Tag hineinplanen und seine Ziele hinein planen.

00:16:53: Und wer nicht Weltmeister werden will, der hat im Sport nichts verloren.

00:16:57: Im

00:17:00: Profi-Sport!

00:17:02: Jetzt hast du ganz was Spannendes gesagt.

00:17:06: Du haust dich auch quasi als Profisportler deshalb ins Zeug, weil du sozusagen Ausgangspunkt und als Brücke siehst, um deine übrigen Standbeine machen zu können oder Veränderung durchführen zu können vor

00:17:28: allem auch.

00:17:30: Und vor allem gesellschaftliche Feinderungen.

00:17:33: Als Kind hatte ich nach dem Unfall über den Sport die Möglichkeit dass ich gesund werde und bleibe und fit bleiben und meine Views alle nicht irgendwie kaputt geht aufgrund der Behinderung.

00:17:45: Und gleichzeitig hatte ich dann die Möglichkeit, den Sport intensiver und öfter auszuüben.

00:17:51: Aber irgendwann war der Behindertensport zu klein... ...und danach habe ich mir gedacht na gut aber da gibt es einen Schwimmverein oder kann ich doch einfach mit schwimmen?

00:17:58: So einfach ist das nicht!

00:18:00: Ich durfte zur Mitschwimmen und ich durfte dann bei Wettkämpfen dabei sein.

00:18:04: Mauer hat dann gemerkt dass sich die Strukturen sehr sträuben wenn ich dabei bin und kam jetzt einmal in einem Wettkampf zu einer Situation wo er sich disqualifiziert wurde und als ich gefragt habe, warum hat mir der Schiedsrichter erklärt dass sich mit einem Arm angeschlagen haben.

00:18:18: Und wenn man sich ein bisschen im Schlimmsport auskennt weiß beim Brustschirmen muss man mit beiden Armen gleichzeitig anschlagen sonst gilt man also disqualifiziert.

00:18:25: Das kann ich natürlich nicht.

00:18:26: somit bin ich disqualificiert worden.

00:18:29: auf meine Suche nach einer Lösung hin hab ich dann später erfahren das der Schichter der Meinung war die Behinderten sollen bei den Behinderten bleiben weil sie nehmen unseren Leuten die Plätze weg Und das hat mich zutiefst schockiert.

00:18:43: Also wie gesagt gar nicht, dass jemand so wie in Österreich-Hüblich vorschrifft ist, vorschrift sich an die Regeln halt her, sondern die Denkweise, dass man mich aus einer anderen Kategorie sieht nämlich die Behinderten.

00:18:53: und sie haben da nichts zu suchen weil die nehmen uns was weg.

00:18:56: Das hat mich zu tief schockierter als zwölfjähriger dreizehnjährige junger Mann und das wollte ich einfach nicht akzeptieren.

00:19:03: Ich habe gewusst es muss sich verändern aber In meinem Frust und in meiner Traurigkeit hätte ich sehr gerne einfach aufgehört und gesagt, wie sei was?

00:19:10: Ich hub dann nie wieder ins Wasser.

00:19:12: Nur dann hätt sich nichts verändert.

00:19:14: Dann wäre es halt so gewesen und es wär so geblieben.

00:19:16: Und ich habe gesagt okay Veränderung geht nur wenn ich dran bleibe, wenn ich jetzt mit Leistungen aufzeige und wenn ich mich behaupte und hier vorangehe... ...und ich hab mich dann behauptet und hab jahrelang später bei den Staatsmeisterschaften der Nicht behinderten das B-Finale gewonnen.

00:19:29: Das heißt die war der neuntschnellste Österreicher gegen die Zweiamigen Und das hat dann dazu beigetragen, dass der Verband erkannt hat.

00:19:35: Ja, da gehört er daher und wenn er sich sportlich qualifiziert, dann darf er dabei sein und für diese Regeladaption finden wir halt eine Lösung.

00:19:45: Heute dürfen Kinder mit Behinderungen bei Wettkämpfen mit Schwimmen ohne Angst zu haben, dies qualifiziert zu werden.

00:19:51: Das was ich darüber nicht erleben durfte, das darf ich jetzt für andere möglich machen.

00:19:55: Bist du heute auch noch bei quasi Inklusiven oder eben sozusagen... Wettkämpfen dabei, die hauptsächlich von Nichtbehinderten bestritten werden?

00:20:05: Ja klar.

00:20:06: Also das ist ja der Grundgedanke.

00:20:09: Es muss gar keine Inklusionsveranstaltung sein, sondern dass wir dort mit dabei sein können wenn wir sportlich gut genug sind.

00:20:17: und die hin- und wieder nicht behinderten Wettkämpfe dann, wenn sie auch vom Kalender ins Programm gut passen.

00:20:23: Wir sind leider in zwei verschiedenen Verbänden organisiert Das heißt terminlich passt es nicht mehr.

00:20:30: Aber prinzipiell das Ziel muss sein, dass es keine eigene Inklusionsveranstaltung braucht.

00:20:34: Sondern dass bei den Wettkämpfen der Nicht-Behinderten wir genauso mit dabei sein können.

00:20:40: und dafür kämpfe ich und dafür setze ich mich ein.

00:20:42: Und da zahlt es sich aus auch voran zu gehen und einmal als Bionier die Watschen abzuholen oder für Kinder jetzt etwas verändern zu haben.

00:20:53: Thor du bist ja auch Moderator beim ORF?

00:20:59: im freien Dienstvertrag oder bist du gestellt?

00:21:04: Ich bin vorher Mitarbeiter, genau.

00:21:06: Ich bin nicht angestellt.

00:21:07: Das ist ein sehr komplexes Thema.

00:21:11: Aber für mich passt das gut.

00:21:13: Ich darf als vor allem Mitarbeiter beitragen, dass unsere Programme inklusiver gestaltet sind und ich auch in die Redaktionen eine gewisse Innenperspektive in das Thema Behinderung und behinderten Sport und Inklusion hineinbringe.

00:21:27: Wie bist du zum ORF gekommen?

00:21:30: Der ORF ist zu mir gekommen.

00:21:32: Ich bin da ein bisschen hineingeschläubert, ich war achtzehn als ich einen Anruf bekommen habe vom damaligen Sportchef Hans-Peter Drost und er hat dann gemeint Herr O'Nea wir haben sie bei einer Veranstaltung einmal gesehen.

00:21:45: Da bin ich geerrt worden zum Niederössern Parasportler des Jahres mit dem dritten Platz und der Hans Peter ist da im Publikum gesessen beim Andi Mavik im Interview und scheinen nicht so ganz am Stuss daher geredet habe.

00:22:00: Er hat mir angerufen, dass er meinte, wir würden gerne ein Behindertensportmagazin machen.

00:22:04: das wäre weltweit einzigartig, alle vierzehn Tage auf Sendung.

00:22:08: Wir können uns das gut vorstellen, dass sie das moderieren Und ich hab mich mal... Ich dachte, wie ich soll moderieren.

00:22:15: Der einheimige Ausländer, wer will das von dem Fernsehen sehen?

00:22:17: Das war eigentlich mein erster Gedanke und das ist unser erster Reflex immer!

00:22:20: Wir machen uns klein und wir suchen ausreden warum es nicht klappt.

00:22:24: Dann haben wir gedacht, was ist wenn ich mich verblabber, wenn ich auf Sendung in einem Blödsinn red, die Leute wegschalten, dass keiner ansieht... Was ist wenn bei Mascheklande alles schon passiert oder nicht gewusst, die Angst ist nicht begründet?

00:22:35: Und dann habe ich mir gedacht okay aber was ist, wenn man damit zeigen kann, wie cool der Behindertensport

00:22:40: ist?!

00:22:41: und welche Rolle er spielen kann in unserer Gesellschaft.

00:22:43: Und hat den Perspektivenwechseln jetzt positive vorgenommen, gedanklich?

00:22:47: Und haben gedacht naja wenn da war ich Sportchef also der wird schon nicht so verzeifelt sein, der hat Pariasack und Bolzer Wenn er irgendwas in mir sieht dann wird das schon was sehen.

00:22:55: ja und haben gedacht okay probieren wir es und machen uns mal.

00:22:58: Man muss schon sagen Ich weiß nicht ob ich predestiniert dafür.

00:23:01: Meine Deutschprofessorin hat immer auf meine Aufsätze geschrieben Ausdruck ausdruck.

00:23:06: Also nicht, dass ich sie ausdrucken soll, sondern dass er mich nicht ausdrücken kann.

00:23:09: Und jetzt kommt das Fernsehen daher und will mich haben.

00:23:12: Und wenn man sagt probieren muss und wenn es nichts wird dann wirds nix.

00:23:15: Wenn's was wird ist doch schön!

00:23:18: Jetzt darf ich seit vierzehn Jahren auf Sendung sein und nicht nur dieses Magazin moderieren, sondern auch im ORF-Sportprogramm als Moderator meinen Beitrag leisten.

00:23:28: Das ist mir wieder wichtig... ...wenn ich zum Beispiel Sportaktuell moderiere und da schauen eine Million Menschen zu.

00:23:33: Da geht es um den Sport, da geht es nicht um die Behinderung Aber die Bindung ist sichtbar.

00:23:38: Und damit lösen wir dieses Bild auf, dass Menschen mit Bindungen erstens in der Öffentlichkeit nichts zu suchen haben und zweitens das sie nix können.

00:23:44: Stimmt nicht!

00:23:45: Offensichtlich kann ich in diesen drei Minuten den Nachrichten lesen und das halt mit einem Arm.

00:23:50: Das ist halt eine Randnotiz und darum geht es nicht.

00:23:52: aber damit lößen wie das Bild, dass wir nix Können und damit Lösen wir Selbstverständnis für Leistung von Mensch mit Bindung aus.

00:24:01: Definitiv, muss sich auch da spannend finde du.

00:24:05: Du hast gut beschrieben.

00:24:06: Es braucht natürlich viel Ehrgeiz, auch viel Disziplin, egal ob es jetzt im Sport ist, glaube ich ja auch im Büroflichen und jüngst hast du dir jetzt ein neues Hilfsmittel bekommen das dir den Arbeitsalltag definitiv auch ein bisschen erleichtert oder?

00:24:29: Richtig, ich habe jetzt eine neue Prothese bekommen und das ist schon sehr genial zu sehen wie weit hier der technologischen Fortschritt vorgeschritten ist.

00:24:38: Meine bisherigen Prothesen waren auch super aber sie haben mir halt für meinen Lebensalltag mit Moderationen mit Vorträgen auf der Bühne, wo es schnell gehen muss wenn man sicher sein muss war nicht immer das was sich gebraucht habe weil die Technologie noch nicht so weit war und jetzt ist es großartig.

00:24:57: Ich kann jetzt im Endeffekt endlich adäquat moderieren, indem ich Moralationskarten und Mikrofone gleichzeitig halten kann.

00:25:03: Meine Interviewgäste bedienen kann und das eben Prothesen gestützt.

00:25:08: Das ist natürlich schon sehr cool!

00:25:10: Und natürlich soll das auch ein gewisses Bewusstsein schärfen dafür dass wir auch technologische Hilfsmittel haben und brauchen einen Recht darauf haben um wieder jeweils für das eigene Leben im Alltag partizipieren zu können.

00:25:24: Ja wie siehst du das?

00:25:26: Jetzt hast du es lange Ohne geschafft gibt es diese Technologie, die es dir erleichtert.

00:25:33: Wie passt das für mich zusammen?

00:25:35: Das ist jetzt einfach angenehmer nicht immer zweihundert Prozent geben zu müssen um dieselbe Leistung zu erbringen.

00:25:44: Es ist ein Hilfsmittel und genauso sehe ich's auch Und ich möchte alle Hilfmittel nutzen, die mir helfen dass ich performen kann vor allem wenn Energie sowieso mangelbare ist, dann hilft das.

00:25:56: Und in meinem Fall ja... Man muss sich vorstellen, wenn ich dann vielleicht nicht bei jeder Veranstaltung ein Hetze habe weil der Veranstalter das nicht hat Dann hab' ich einen Handmikro in die Hand bekommen.

00:26:04: Ich muss aber dann auch gleichzeitig die Modulationskarten halten und das Handmikro.

00:26:09: Und da muss ich vielleicht noch einen Gesprächsgast in der Viewen, den muss sich das Mikro ins Gesicht halten und ihm gleichzeitig meine Karten mit Gesicht drücken weil ich sie immer in den vier Fingern halten kann damit das Mikros sehr kompliziert und dann ist natürlich viel Konzentration dass ja nichts schief geht nix runter fällt nix auf dem Boden fällt und es wirkt jetzt banal.

00:26:26: Aber die Tatsache dass jetzt die Modulation Karten in der Portese einfach immer fix drinnen habe und aufgrund der technologischen Entwicklung kann ich gestützt nichts passiert, die Protese wird nicht aufmachen.

00:26:36: Kann ich mich wirklich auf den Inhalt konzentrieren?

00:26:39: Und das ist natürlich ein Game-Changer!

00:26:41: Das macht nichts einem besseren Moderator weil ich jetzt dieses Hilfsmitteln habe dass auf einen technologischem Stand ist wo ich also wirklich fast vom Sessel fahre weil es einfach alles so geil ist.

00:26:53: ja und das ist genau sein Hebel um hier auch berufliche Partizipation zu ermöglichen.

00:27:01: Ich finde es ebenso spannend, weil oftmals wird der speziell von Österreichischen Krankenkassen untergleichen ja immer noch eine Grundversorgung ermöglicht.

00:27:12: Da sind wir halt nach so Jahr sozusagen.

00:27:15: ein Mindestmaß wird versorgt.

00:27:18: aber diese Journey die du da beschrieben hast okay du hast vorher ohne natürlich bewerkstelligt das war ein größerer Aufwand und mit dem Hilfsmittel werden aber wiederum ressourcenfrei, du hast wieder Raum bekommen und dich noch weiterzuentwickeln.

00:27:35: Und du bist natürlich auch sicherer und kannst das stressfreier machen wie natürlich jemand der von Haus aus zwei Hände hat.

00:27:43: Wie siehst Du das?

00:27:44: Das öffentliche Kosteträger ist ja da ein Vielzahl davon gibt in Österreich dass die in der Regel auf einer Grundversorgung bestehen und nicht darüber hinausgehen.

00:27:58: Also das ist ein Grundsatzproblem und ich bin da Gott sei Dank auf der glücklichen Seite des Problemes.

00:28:05: Ich hatte ganz viel Glück im Pech, wir hatten eine private Haftpflichtversicherung die über eine Insassenschutzversicherung alle Mehrkosten in meiner Behinderung jetzt fragen muss dementsprechend auch Therapien und eben protetische Versorgungen.

00:28:22: Auch das muss natürlich im Rahmen sein und adäquat bleiben, aber dort wo es einen Hebel gibt für mehr Leistung oder für gesellschaftliche Inklusion dann wird da nicht diskutiert ob ich eine Portese bekomme.

00:28:34: Sondern natürlich bekomme ich ein Portese weil genau dafür gibt es diese Versicherung dass man abgesichert ist wenn was passiert und sich nicht mehr den Schädel zerweisen muss.

00:28:45: Im Endeffekt haben wir hier ein Zwei-Klassensystem.

00:28:47: Und wenn man Pech hatte und in einem Freizeitunfall unversichert oder wenig versichert, sich seine Behinderung aneignet... ...oder aufgrund Krankheit oder von Geburt dann die Behinderungen hat,... ...dann muss man kämpfen und streiten und sich dauernd dokumentieren.

00:29:05: Und im Endeffek gar nicht nur als Beach-Steller sondern fast schon als... als würde man das System schädigen wollen, weil man auf eine adäquate Versorgung versucht... braucht genau.

00:29:21: Und dieser versucht den Anspruch zu nehmen und das geht nicht.

00:29:24: Also das ist inizeptabel vor allem aus der Perspektive des Menschenrechts.

00:29:28: Das ist ein Recht dass ich an der Gesellschaft teilhaber und wenn ein Hilfsmittel mir hier hilft dann müssen wir als Gesellschaft uns die Frage stellen, ob wir nicht dieses Recht endlich umsetzen und hier das System umkrempeln.

00:29:40: Wenn ich einmal Sozialminister bin ist es eines der ersten Themen, dass ich angehe.

00:29:44: Strebst du das an?

00:29:47: Ich sage das immer lustig entweder ORF Generaldirektor oder Sozial- und Sportminister.

00:29:53: Nein, ich weiß nicht, ob man in den etablierten Systemen so viel Hebel zur Veränderung hat.

00:29:59: Ich glaube, dass die Hebel zur Veränderung oftmals außerhalb der Systeme liegen.

00:30:04: Und

00:30:05: in meinem Fall sind das meine Systeme der Sport-Meine Moderationen also meine mediale Sichtbarkeit, die ich für das Thema mitbringe und gleichzeitig meine Aktivitäten in der Wirtschaft über meine Vorträge, meine Veranstaltungsmoderationen.

00:30:18: Also derzeit sehe ich eher den Hebel so.

00:30:20: Ich glaube man hat wenig Gestaltung und Bewegungsspielraum in den Etablierten Systeme, um etwas voranzubringen.

00:30:27: Und ich bin eher ein Macher und wenn ich das Gefühl habe, ich komme hier nicht voran und kann hier nichts machen dann bin ich wieder weg.

00:30:34: Verstehe.

00:30:35: Das ist wahrscheinlich ein Konfliktpotenzial mit der Politik.

00:30:41: Sag mal so, ich wäre es wahrscheinlich nur sehr kurz Sportminister.

00:30:43: Wenn ich einmal die echten Heber angreifen würde, dann warst du schon wieder.

00:30:48: Ja, das ist möglich!

00:30:50: Und übrigens

00:30:50: das Fenster

00:30:51: zum Generaldirektor ist gerade wieder zu.

00:30:57: Ich habe das Gefühl, dass das immer wieder aufgehen wird.

00:31:00: Ja ganz richtig meine Frage der Zeit!

00:31:02: Du hast die richtige Einstellung Andreas.

00:31:06: wie wo siehst du dich in zehn Jahren?

00:31:12: Weil ich spanische Angst hab vom Aufhören wahrscheinlich immer noch den Schwimmbäcken aber dann werde ich mir wahrscheinlich wirklich Gedanken machen, wie es sportlich weiter geht und mir eine andere Parasport erzogen, die man auch im hohen Alter.

00:31:25: Willst du weiterhin auch Sport machen?

00:31:27: dann unbedingt?

00:31:29: Ja, ich war jetzt fünfmal bei Paralympics dabei und das war jedes Mal so eine lebensfeinderte Erfahrung.

00:31:37: Jedes mal aufs Neue.

00:31:37: Und jedes Mal aufs neue, eine neue Impact-Ebene die ich damit im eigenen Land habe... für den Menschen, die mich vielleicht sehen bewirken kann.

00:31:48: Gleichzeitig wollte ich immer mehr Paralympics-Teilnamen haben als Finger.

00:31:51: das heißt einmal sollte ich auf jeden Fall noch dabei sein in Los Angeles, und ganz ehrlich zwanzig zweiunddreißig Bruce Bain klingt auch sehr sehr sexy.

00:32:00: Ich bin zwar schon vierzig oder das ist nicht mal so ganz sexy aber ich werde alles daran setzen dass sich dort mit dabei sein kann ob da dran sein kann und wie gesagt dann suche Eine Pensionisten-Power-Spotter, die ich auch in so vielen Altern machen kann.

00:32:17: Die wollen wir jetzt nicht benennen, weil sonst dreht man dann auf die Füße... Und wo wiesest du dich in zehn Jahren bei den anderen Standbärten?

00:32:25: Moderationen, Speaking, Politik?

00:32:30: Wie gesagt, Politik glaube ich ja nicht!

00:32:32: Ich möchte Impact haben, ich möchte das bewegen und ich sehe mich an Orten, wo ich sehe dass ich was vorantreiben kann wo ich sehe, dass ich einen signifikanten Hebel habe in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und in der Sichtbarkeit.

00:32:46: In einer Wahrnehmung von Menschen mit Bindungen.

00:32:49: Welches Tool und welches Werkzeug es dann konkret wird, das hätte ich dir vor zehn Jahren auch nicht sagen können.

00:32:56: Das Schöne ist, vor zehn Jahre hatte ich genau die gleiche Mission, die gleicher Vision, dass es diese Werkzeuge sind, nämlich das Fernsehen und meine wirtschaftlichen Aktivitäten.

00:33:05: Das hätte ich vor zehn jahren mir nicht einmal mehr erträumt Also jetzt niemals für möglich gehalten, dass das so sein wird.

00:33:12: Deswegen träume ich sehr gerne, sehr groß und halte mir alle Werkzeuge offen und arbeite aktiv darauf hin, dass meine Werkzeige immer effektiver werden.

00:33:23: Jetzt ist es der Sport, jetzt sind das die Moderationen und jetzt sind es die Vorträge.

00:33:26: Wer weiß was sich ergibt um einmal vielleicht unternehmerisch etwas zu starten?

00:33:30: Ich glaube KI ist ein wahnsinniger Hebel für unsere Gesellschaft.

00:33:36: Ich glaube, man kann ihn auch ins... bring natürlich viele negative Dinge mit.

00:33:39: ich glaube, dass man in der Wirtschaft einen Hebel braucht um Arbeitsmarktinklusion zu beschleunigen, zu ermöglichen die Angst davorzunehmen und ich glaube das man diese Themen für sich Intelligenz Software und Arbeitsmarkt Inklusion nutzen kann.

00:33:57: wer weiß vielleicht ergibt es sich einmal hier etwas zu machen in der wirtschaftfuss zu fassen und vielleicht ist das mein nächstes werkzeug.

00:34:05: Ich bin offen, ich arbeite wahnsinnig intensiv.

00:34:08: Ich habe die Unterstützung meiner Familie und meiner Frau, die diesen Weg mit mir gehen wollen.

00:34:13: Und in zehn Jahren mache ich hoffentlich von der Mission das gleiche, hat den gleichen Impact aber vielleicht mit unterschiedlichen Werkzeugen.

00:34:24: Wie siehst du deine Work-Life Balance?

00:34:31: Als Sport habe ich früh gelernt dass der Sport das Leben ist Nicht, dass es nichts anderes gibt oder nichts Wichtigeres gibt.

00:34:37: Aber wenn der Sport nicht das Leben ist dann wirst du kein guter Sportler werden.

00:34:40: und damit ich diese Mission habe und diesen Impact haben kann, ist das das Leben?

00:34:47: Und die Familie ist Teil dieses Lebens und wir planen alles gemeinsam.

00:34:52: eine schöne Selbstständigkeit und auch am Profisport ist, dass man auch Tage hat wo man zwischen den Trainingseinheiten bei den Kindern sein kann, wo jemand mit einem Nine to Five Job das nicht kann.

00:35:04: Also es hat auch seine Vorteile.

00:35:05: Es gibt auch Trainingslager, wo ich dann mal zwei Wochen in Spanien bin und wenn ich mir das gut organisiere, dann macht die Familie gleichzeitig dort Urlaub und ich habe halt mein Training und dazwischen und danach kann ich mit den Kindern am Strand liegen.

00:35:18: also man kann das schon gut kombinieren.

00:35:20: oder wir hatten letztes Jahr Weltmeisterschaft in Singapur Und die Familie war auch vor Ort und konnten das auch genießen.

00:35:28: Das sind Privilegien, das sind schöne Dinge Die die mir der Sport bringt, die wir auch gerne als Familie gemeinsam nutzen.

00:35:35: Und wer weiß, wo in der Weg auch wirtschaftlich und beruflich mich noch führen wird?

00:35:40: Auch hier ist die Familie voll am Bord und Sie sehen das als einzigartige Möglichkeit wirklich nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

00:35:46: und wenn wir hier als Familie etwas beitragen können dann machen wir das gerne.

00:35:50: Wenn du jetzt schon irgendwo in Singapur bist und du bist gefragt wie geht es eigentlich Mensch mit Behinderung in Österreich?

00:36:00: Dann erzähle ich immer gerne beide Seiten, wenn ich zum Beispiel von Sportlern gefragt werde Dann erzähle ich Ihnen, dass wir beim österreichischen Bundesheer eine Anstellung haben.

00:36:09: Bezahlt werden dafür das wir trainieren und das Land repräsentieren.

00:36:12: Und dann schauen Sie mal alle und sagen was?

00:36:15: Das ist ein Job als Parasportler der abgesichert ist!

00:36:18: Ich sage ja genau die Struktur ist so aufgestellt worden... ...dass wir das Gleiche haben wie unsere olympischen Kolleginnen und Kollegen.

00:36:25: Und das ist einzigartig.

00:36:26: also da schauen sie uns staunen sie.

00:36:29: Wenn ich sie in der Frage welche Förderhöhen habt ihr, dann staune ich.

00:36:33: oder Medaillenprämien, vor allem in Singapur glaube ich unglaubliche Medaille-Premien auch für Parasportler.

00:36:38: Also da staune ich dann!

00:36:40: Da sind wir noch nicht so weit ja aber von der strukturellen Anpassung sind wir sicher schon weiter als viele Länder weltweit aber auch in Europa.

00:36:49: also ich schau gerne die positiven Seiten an.

00:36:52: natürlich benenne ich auch gerne die Dinge die nicht passen das fehlende Selbstverständnis wenn man einmal etwas braucht Oder immer noch die Erfahrungen, dass einem nichts zugetraut wird.

00:37:06: Dass man vielleicht systematisch nicht die gleichen Möglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommt.

00:37:12: Das sind natürlich Dinge, die ich gerne anspreche und auch hier wirken möchte damit das verändert wird.

00:37:18: Andreas zwei Fragen zum Abschluss.

00:37:20: Das eine gibt es aktuell weil es läuft ja ziemlich gut bei dir wenn man dir so zu hört.

00:37:25: Gibt es Motivationslöcher?

00:37:27: Gibt's Tiefs auch bei dir?

00:37:31: Das gehört zum Leben dazu, das gehört vor allem zum Leben eines Sportlers.

00:37:36: Jede Trainingseinheit ist brutal hart aber es gehört genauso dazusicht auch zu Begeistern und zu motivieren um einen Antrieb zu haben.

00:37:44: und das Schöne ist immer zur Wissung.

00:37:45: warum mache ich das?

00:37:46: Und wenn man diese Fähigkeit hat sein eigenes Why sich immer wieder hervorzurufen dann schafft man es auch in Motivationslöchern und Tiefen dran zu bleiben und nicht aufzugeben.

00:37:58: Und bei mir ist es, das was ich jetzt zusammenfassend auch gesagt habe aber ich kann das auch gerne auf eine bestimmte Situation herunterbrechen.

00:38:07: Mein Warum ist James und jetzt möchte ich erklären warum James.

00:38:11: James ist ein Paarerschirm aus Malaysia den ich kennengelernt habe über einer Weltmeisterschaft in London-Scheinzehnteinzehn.

00:38:18: Wir sind gegeneinander geschommen.

00:38:19: im Vorlauf und nach dem Rennen ist er dann extra zu mir gekommen und war mega begeistert und hat gesagt wow Und so toll und super.

00:38:28: Immer wenn du schwimmst, begeistert mich das.

00:38:30: Ich habe mich geschmeichelt gefühlt.

00:38:31: Ich mag Komplimente aber ich war ehrlich genug mit mir dass ich das Rennen irgendwie nicht ganz toll gekommen bin.

00:38:38: Mit Acht und Krach irgendwie ins Finale gekommen bin und der Weltregordhalter war da.

00:38:43: also warum ist er jetzt von Monia begeisterd?

00:38:44: Und ich habe ihn gefragt, danke aber warum?

00:38:48: Er hat mir dann erzählt, dass das allererste Schumrennen, das er jemals gesehen hat, das Paralympics-Finale in Peking im Jahr.

00:38:55: Er hat das gemeinsam mit seinem Papa geschaut auf Video.

00:38:57: Und sein Papa zu ihm gesagt, James siehst du diesen jungen Mann aus Österreich?

00:39:01: Der ist Tessin!

00:39:02: Du bist zwölf, der ist fast so alt wie du.

00:39:04: Dem fehlt genauso wie dir der linke Arm.

00:39:06: James wenn er das kann dann kannst du das auch.

00:39:09: Das war der Tag an dem James beschlossen hat.

00:39:11: Er möchte Paarerschwimmer werden.

00:39:12: Er will sein Land bei einem Großheignis vertreten und er möchte einmal gegen Andreas von Neha schwimmen.

00:39:17: Und elf Jahre später dass sich diese Wünsche erfüllt.

00:39:20: Er hat mal Leisia bei der Weltmeisterschaft in London vertrete Und er ist gegen Andreas O'Nea geschwommen und ich habe aber gewonnen.

00:39:27: Das heißt, er hat mir nicht geschlagen.

00:39:30: Es wäre zu kitschig gewesen für die Geschichte Aber weil er mich gesehen hat Ist es für ihn plötzlich der Horizont des machbaren Erweitert worden.

00:39:40: Ich hab in China nicht gewonnen... ...zweitausend acht im Beijing bei meinen ersten Paralympics.

00:39:44: Ich war sechster, das ist eigentlich weit weg von einer Medaille.

00:39:50: Das Gold-Silver-Bronster ist das Einzige, was zählt.

00:39:53: Also warum hat der sechste Platz dazu gewirkt?

00:39:56: Weil ich mein Bestes gegeben habe und am anderen in einer Welt hatte ein junger Mensch eine Entscheidung getroffen weil er mich gesehen hat wie ich mein bestes gegeben haben.

00:40:03: Und deswegen brauchen wir Menschen mit Behinderungen In der Öffentlichkeit Mit Sichtbarkeit, mit Wahrnehmung, mit Erfolg Ob in der Politik, in der Kultur, in die Wirtschaft, in den Strukturen Im öffentlichen Dienst im Sport.

00:40:16: Wir brauchen sichtbare Menschen mit Behindernungen.

00:40:19: Erweitert den Horizont des möglichen für Menschen mit Behinderung und gleichzeitig für Menschen ohne Behinderungen.

00:40:26: Und das ist mein Warum, warum ich mich um sechs Uhr in der Früh in die kalten stinkenden gründigen Fluten der Südstadt hineinwerfe und formiere bis zum Anschlag weil ich damit schon viele Menschen wie möglich erreichen möchte.

00:40:40: Das ist das Warum Bei jeder Moderation mit dem Haxenausweis, damit ich die beste Moderation hinbekommen kann.

00:40:48: Warum jeder fortfällt?

00:40:51: Überlegt es durch.

00:40:52: Dacht ist, dass ich den höchstmöglichen Impact habe, damit es so viele Situationen gibt wie mit James und Menschen sehen okay wenn der das geschafft hat dann kann ich das auch.

00:41:01: Tolle, tolle Motivationsgeschichte und auch Spannen zu sehen was dich motiviert.

00:41:08: Ich sehe schon fast die Antwort aber ich stelle die Frage trotzdem Wir haben bei uns viele Menschen mit Behinderungen, die an einem Punkt stehen im Leben wo sie nicht ganz konkret wissen wie was soll ich aus meinem Leben jetzt so beruflich an der Tour machen?

00:41:26: beziehungsweise Wo soll es mich hinführen?

00:41:35: Also in der Orientierungsphase selbst kann ich nichts helfen.

00:41:37: Das muss man selber sich orientieren.

00:41:39: Was ich machen kann ist in Richtung einfach den Anstoß geben und sagen nicht aufgeben.

00:41:44: Und ich weiß, all diese Hürden und Barrieren die uns entgegengeworfen werden sind wahnsinnig mühsam und wahnsinnigt frustrierend und tun weh und wir hätten sie nicht verdient.

00:41:53: das stimmt alles das ist so.

00:41:55: das ist halt leider die Realität.

00:41:57: aber wenn wir aufgeben verändern wir nichts an dieser Realität.

00:42:00: dran bleiben weiter kämpfen und die nächste Tür geht auf und die Nächste Orientierung wird klar werden.

00:42:06: dann weiß man wohin der Weg einen führen wird was es sein soll für einen Nein, nicht akzeptieren oder wenn man einen Nein akzeptiert sofort nach dem nächsten Jahr suchen.

00:42:20: Ich habe mit achtzehn Jahren die Entscheidung getroffen und ich möchte Profisportler werden ohne Geld, ohne Ressourcen, ohne Möglichkeiten, ohne Know-how... Und ich habe so lange Sponsoren gesucht bis sich alle Sponsorenaut tätig gebraucht haben!

00:42:35: Und ich hab überall das Nein akzipiert aber mich auch sofort auf die Suche begeben.

00:42:41: Und ich weiß, dass es mühsam ist, dass wir diese dreifach-vierfach-Schleife gehen müssen als Menschen mit Michtungen.

00:42:46: Aber wenn wir sie gehen und wenn wir das schaffen, dann werden wir dafür sorgen, dass der Nächste danach kommt nur noch zweimal diese Schleife machen muss und irgendwann wird das selbstverständlich sein, dass jeder die gleichen Chancen hat.

00:42:56: Dann werden wir wissen, es hat sich ausgezahlt.

00:42:58: Andreas

00:43:00: O'Nea, Speaker, Moderator, Fahrer, Profisportler Mensch mit Behinderung, Familienvater Und jemand, der eine ganz konkrete Mission und Vision hat.

00:43:14: Vielen, vielen herzlichen Dank, dass du heute bei uns warst!

00:43:17: Das waren wirklich tolles, imposantes Gespräch.

00:43:20: Vielen Dank, Andreas!

00:43:22: Danke dir!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.